Tina wächst in einer wohlhabenden Familie auf, doch ein plötzlicher finanzieller Ruin verändert ihr Leben schlagartig. Die Eltern gehen fort, sie bleibt allein zurück und schlägt sich mit Aushilfsjobs durch. Sie begegnet Stadtstreichern, arbeitet in einem Waschsalon – doch immer, wenn ein Lichtblick in Reichweite scheint, schlägt das Unglück erneut zu. Kann sie ihrem Schicksal entkommen?
„Achterbahn“ (im Originaltitel „Miss Fortune“) erzählt von den unberechenbaren Wendungen des Lebens. Der Stoff ist inspiriert vom sizilianischen Märchen „Sfortuna“. Die schottische Komponistin Judith Weir, die über zehn Jahre das Amt des „Master of the Queen’s (bzw. King’s) Music“ bekleidete, beschreibt die Botschaft der Mär so: „Das Leben fließt einmal in eine gute, dann wieder in eine schlechte Richtung. Wir können uns bei alledem nur bemühen, auf die nächste positive Wendung zu warten.“
In der Musiksprache ihrer Oper „Achterbahn“, die 2011 in Bregenz uraufgeführt wurde, kommt unter anderem auch ihr großes Interesse an Folklore zutage – sei es schottische, isländische oder gar jene aus Fernost.