Wackelpudding, Eis, Berliner Weiße – welche Assoziationen ruft der Begriff Waldmeister bei Ihnen hervor? Nur die wenigsten denken vermutlich an ein Musiktheaterwerk. Aber das laufende Johann-Strauss-Jahr, das den 200. Geburtstag des Walzerkönigs feiert, fördert eben auch die eine oder andere seiner weniger bekannten Operetten-Kostbarkeiten zutage. 1895 uraufgeführt, entstand „Waldmeister“ gut zwanzig Jahre nach der berühmten „Fledermaus“. Und ähnlich wie in letzterer die berauschende Wirkung des Champagners zelebriert wird, ist es im hiesigen Werk eine süffige, umdrehungsreiche Waldmeisterbowle, die die komplexen Beziehungsverhältnisse einiger lebenslustiger junger Leute letztlich doch noch entwirren kann – natürlich melodiös untermalt mit der üblich beschwingten Leichtigkeit Strauss’scher Werke und gewürzt mit einer gehörigen Portion Gesellschaftssatire. Flott und kurzweilig inszeniert Intendant Josef E. Köpplinger dieses heitere Loblied auf die Sinnesfreude am Gärtnerplatztheater.
J. Strauss: Waldmeister
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