Die hochschwangere Alida und ihr Freund Asle sind noch minderjährig und können nicht heiraten. Doch die Liebe verbindet sie stärker, als es ein Ehering je könnte. Völlig mittellos suchen sie nach einer Bleibe und einem Platz in der Gesellschaft, flüchten von einem Ort zum nächsten, doch überall werden sie abgewiesen. In seiner Verzweiflung und um seine Familie zu retten, schreckt Asle auch vor Mord nicht zurück. Doch seine Gewalttaten bleiben weder Alida noch der Welt lange verborgen. Péter Eötvös’ Opernballade „Schlaflos“ nach dem Roman „Trilogie“ von Jon Fosse beschreibt eine Gesellschaft ohne jegliche Solidarität. Lediglich in der Musik scheint die Liebe als Gegenpol einer düsteren Realität auf. (SI)
Eötvös: Schlaflos
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„Es gibt eine europäische Kultur des Musizierens“
Seit der Spielzeit 2020/2021 ist der Schweizer Dirigent Philippe Jordan Musikdirektor der Wiener Staatsoper.
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