„Meine wahre Heimat ist die Bühne“, sagt die neue Geigen-Hoffnung der Deutschen Grammophon, Michail Simonyan. In der Tat: Auf der Bühne erweist sich der Halb-Armene und Halb-Russe, der in den USA studiert hat und nun in Berlin lebt, als virtuoser Musikant mit trockenem Show-Talent, aber auch mit Feingefühl. Die Violinkonzerte von Chatschaturjan und Barber erscheinen in Simonyans und Kristjan Järvis spielfreudiger und folkloristisch geprägter Sicht gar nicht so weit voneinander entfernt. Im Konzert des Armeniers spielt Simonyan eine eigens komponierte neue, „armenischere“ Kadenz. Erstaunlich unpassend die Zugabe: Barbers Adagio für Streicher.
CD-Rezension Mikhail Simonyan
Heimatmusik
Bis auf die etwas unpassende Barber Zuagabe präsentiert Michail Simonyan eine schöne Aufnahme
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„Es gibt eine europäische Kultur des Musizierens“
Seit der Spielzeit 2020/2021 ist der Schweizer Dirigent Philippe Jordan Musikdirektor der Wiener Staatsoper.
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