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CD-Rezension Gaudete Brass – The John Corigliano Effect

Just Swing!

Das aktuelle Album von Gaudete Brass aus Amerika ist bunt, fröhlich und erfrischend, vom herrlich entspannten Klangbild bis hin zur originellen Covergestaltung

vonAndreas Falentin,

Eine CD wie ein schöner Frühlingstag: bunt, fröhlich und erfrischend, vom herrlich entspannten Klangbild bis hin zur originellen Covergestaltung. Der 1938 geborene, in Nordamerika sehr populäre John Corigliano ist ein Musiker, der vor allem für die Suche nach dem eigenen künstlerischen Weg steht, deren Erfolg sich am Zuspruch des Publikums bemisst. Die neue CD von Gaudete Brass aus Chicago versammelt Werke für Blechbläserquintett und -ensemble von Komponisten mit ähnlichem künstlerischem Credo. Nostalgisches mit Anspielungen an Dixieland und die großen Tanzorchester der fünfziger Jahre trifft da auf Flächiges mit experimentellen Widerhaken, auf Jazz- und Minimal-Elemente. Alles wird hinreißend locker und leidenschaftlich musiziert, jede Miniatur ist ein kleines Wunder, ohne jede biedere Marschseligkeit, ohne bräsig behauptete Originalität oder druckvolles Überpathos. Just Swing!

The John Corigliano Effect
Sampson: Entrance
Corigliano: Antiphon & Fanfares to Music
Corigliano/Colnot: Overture aus „Gazebo Dances“
Newman: Prayers of Steel
Bryant: Sevenfive
Beck: Roar
Sampson: Still
Winslow: The Record of a Lost Tribe

Gaudete Brass
Cedille

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