Peter Krause

Artikel
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Leichtigkeit des Seins
Die britische Cellistin Josephine Knight öffnet ganz neue Hörhorizonte auf Schumanns verblüffend heiteres „Conzertstück“.
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Die frühbarocke Salome
Damien Guillon musiziert mit Le Banquet Céleste die multiplen Schönheiten der Partitur von Alessandro Stradellas „San Giovanni Battista“ geschmeidig, feinfarbig und delikat aus.
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Großtat zweier Überzeugungstäter
Peter P. Pachl und Rainer Maria Klaas gehen mit einer solchen szenischen Imaginationskraft und solchem Mut zur Zuspitzung zu Werke, dass man ihnen gebannt wie berührt lauschen muss
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Meyerbeer meets Hollywood
(Genf, 26.2.2020) Ausstatterin Anna Viebrock, Regisseure Jossi Wieler und Sergio Morabito sowie Dirigent Marc Minkowski interpretieren Meyerbeers Grand Opéra aus dem Geiste der Traumfabrik des Kinos wie der Offenbachschen Operettenopulenz.
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Familienbande
Die Dirigentendynastie der Järvis führt in Estland mit dem Pärnu Music Festival Orchestermusiker aus Ost und West zu einem Weltklasse-Klangkörper zusammen.
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Trotzige Frauwerdung eines Kindes
(Luzern, 15.12.2019) Mit der mädchenhaften Sopranistin Heather Engebretson schlägt Regisseur Herbert Fritsch ein ganz neues Kapitel in der Interpretation der Strauss-Antiheldin auf.
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Pavarottissimo
Ein neuer Dokumentarfilm über Luciano Pavarotti gibt intime Einblicke in das doppelte Leben des größten Tenors seit Enrico Caruso.
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Der König amüsiert sich
Einst war sie ein Mehrzweckbau für royale Festivitäten, heute ist die Königliche Oper von Versailles Schauplatz besonderer Opernaufführungen, gerade im Jubiläumsjahr.
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Es war einmal ein König
(Versailles, 10.10.2019) Die Wiederentdeckung von André Grétry zum 250. Geburtstag der Opéra Royal ist viel mehr als eine bierernste royale Huldigung: Sie ist eine champagnerspritzige Opéra Comique.
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Mobilmachung durch Musik
(Lyon, 5.10.2019) Regisseur Tobias Kratzer rettet Rossinis Schiller-Oper vor dem Klischee der Folklore, findet stattdessen beklemmende, bestürzende wie berührende Bilder einer packenden Parabel.
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Werk und Wirklichkeit
Nur wenige Opern bieten sich kontinuierlich zur Reflexion über die Gegenwart an wie „Fidelio“, die kurz vor dem Beethovenjahr wieder in den Spielplänen der Opernhäuser auftaucht.
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Wollt Ihr die totale Oper?
(Genf, 11.9.2019) Daniele Finzi Pasca zaubert zur Eröffnung der neuen Intendanz von Aviel Cahn großes magisches Musiktheater.
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Abkehr vom Musealen?
Kühn konzipierte Projekte finden immer öfter Einzug in die Programme der Opernhäuser, die damit wieder zu echten Orten des Experiments werden.
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Dialektische Diamanten
(Genf, 21.8.2019) Am Grand Théâtre de Genève wagt der neue Intendant Aviel Cahn den mutigen Neustart und macht die Widersprüche einer Stadt der Schönen und Reichen musiktheatralisch fruchtbar.
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Oper als Fest
(Florenz, 31.8.2019) Der witzig kluge #MeToo-„Figaro“ der Regisseurin Victoria Stevens setzt sich in der Opernpause im gräflichen Garten nahtlos fort.
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Familienbande
(Erl, 29.7.2019) Oper als dialektische Botschaft: Wie feiert man ein furioses Festival-Finale ohne den vom Hof gejagten Prinzipal und Patriarchen Gustav Kuhn?
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Exzess der Entgrenzung
(Erl, 27.7.2019) Nach dem skandalträchtigen Abgang von Gründer Gustav Kuhn hievt Interimsintendant Andreas Leisner die Tiroler Festspiele Erl vollends auf das Niveau der derzeit wichtigsten Opernfestivals.
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Maßlose Frauenpower
(München, 23.7.2019) Meisterregisseur Barrie Kosky setzt zu den Opernfestspielen auf Regiehandwerk statt auf Transen-Trash, um Händels krassen Politthriller furios von der Leine zu lassen.
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Transdisziplinäres Gesamtkunstwerk
(Paris, 27.6.2019) Akrobat Yoann Bourgeois bemächtigt sich Mozarts Schwanengesang mit bestürzenden Bildern, Dirigentin Laurence Equiliby entdeckt die verschüttete Ur-Essenz des „Requiem“ mit ihrem Insula Orchestra.
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Pilgerfahrt in die Provinz
Wie die sommerlichen Opernfestivals Seebühnen und Schlossruinen beleben und für ein ganz anderes Erlebnis der unmöglichen Kunst sorgen.
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Die Offenbach-Offenbarung
(Lyon, 14.6.2019) Laurent Pellys Regie-Anspielungen auf Aktuelles geraten lustvoll pointiert, Maestro Michele Spotti kitzelt das anarchisch Potenzial aus der genialen Partitur.
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„Lebe im Hier und Jetzt!“
Joyce DiDonato reflektiert über die Kraft der Musik, ihre künstlerische Mission und den Mut, trotz globaler Krisen weiterzumachen.
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